Anthroposophische Gesellschaft

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Anthroposophische Gesellschaft

Zweig Kassel

Die Anthro­po­so­phi­sche Gesell­schaft in Kas­sel wur­de 1907 begrün­det und ist seit­dem – aus­ge­nom­men die Ver­bots­zeit zwi­schen 1935 und 1945 – kon­ti­nu­ier­lich in Arbeit: Sie ver­steht sich als eine sich ver­än­dern­de, in Ent­wick­lung befind­li­che Gesell­schaft, deren Gestalt bestimmt wird durch den spi­ri­tu­el­len Lebens­be­zug und die Akti­vi­tä­ten ihrer Mitglieder.

In regel­mä­ßig statt­fin­den­den Foren der Mit­glie­der­ar­beit wird das Ver­ständ­nis von Anthro­po­so­phie durch Stu­di­en­ar­beit und Gesprä­che ver­tieft und befragt.

Ein Prüf­stein die­ser Erkennt­nis­ar­beit in Kas­sel ist es, ob sie dazu ver­hilft, den Sinn­fra­gen des Men­schen eine jeweils indi­vi­du­ell zu gewin­nen­de Per­spek­ti­ve zu geben und aus die­ser pro­duk­tiv und ver­ant­wort­lich an den gesell­schaft­li­chen Auf­ga­ben­stel­lun­gen mitzuwirken.

Aus der Tätig­keit der Mit­glie­der der Anthro­po­so­phi­schen Gesell­schaft in Kas­sel gehen, begin­nend mit der Grün­dung der Frei­en Wal­dorf­schu­le Kas­sel 1929, bis auf den heu­ti­gen Tag eine Rei­he von selbst­stän­di­gen Ein­rich­tun­gen hervor.

 

Bau des Anthroposophischen Zentrums 1992

Mit dem Bau des Anthro­po­so­phi­schen Zen­trums trat 1992 ein kul­tu­rel­ler und städ­te­bau­li­cher Impuls des anthro­po­so­phi­schen Geis­tes­le­bens deut­lich an die Öffent­lich­keit. Die kul­tu­rel­le und sozia­le Arbeit des Hau­ses wird von den Kas­se­ler Mit­glie­dern und dem Kol­le­gi­um des Rudolf Stei­ner-Insti­tuts getra­gen. Das Gesamt­kon­zept sah von Anfang an vor, durch die Ver­mie­tung der Lade­neta­ge im Erd­ge­schoss und die Mit­nut­zung aller wei­te­ren Räu­me als Ver­an­stal­tungs- und Tagungs­zen­trum eine wirt­schaft­li­che Grund­la­ge für die öffent­li­che Kul­tur­ar­beit zu schaf­fen. Dadurch trägt das Wirt­schafts­le­ben zur finan­zi­el­len Grund­la­ge der öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen in Form von Kur­sen, Semi­na­ren, Tagun­gen usw. bei.

Die Kas­se­ler Mit­glie­der­grup­pie­rung der Anthro­po­so­phi­schen Gesell­schaft ist über­re­gio­nal ein­ge­bet­tet in das Arbeits­zen­trum Frankfurt/Main, in die Anthro­po­so­phi­sche Gesell­schaft in Deutsch­land und in die All­ge­mei­ne Anthro­po­so­phi­sche Gesell­schaft mit Sitz in Dornach/Schweiz.

“Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte.”

(Rudolf Stei­ner)

 

Rudolf Steiner - Anthroposophisches Zentrum Kassel

Anthroposophie…

 

… erschließt eine spi­ri­tu­el­le Sicht auf den Men­schen, die Natur und den Kos­mos. Sie will einen Weg zur Bewusst­seins­er­wei­te­rung eröff­nen und sich dabei dem Urteil eines vor­ur­teils­frei­en kri­ti­schen Den­kens stellen.

Auf die­ser Grund­la­ge begreift sie die Pra­xis­fel­der des Lebens neu und ist bis heu­te in viel­fäl­ti­ger Wei­se frucht­bar gewor­den: in der per­sön­li­chen Lebens­füh­rung vie­ler Men­schen, in Päd­ago­gik, Medi­zin und Land­wirt­schaft, in der Kunst sowie im Wirt­schafts- und Bankle­ben. Alle Initia­ti­ven fin­den einen mensch­li­chen Zusam­men­hang — ohne poli­ti­sche oder reli­giö­se Bin­dun­gen — in der All­ge­mei­nen Anthro­po­so­phi­schen Gesell­schaft. Die­se för­dert die For­schung der Frei­en Hoch­schu­le für Geis­tes­wis­sen­schaft, den inter­dis­zi­pli­nä­ren Aus­tausch und das zivil­ge­sell­schaft­li­che Engagement.