15. Kasseler JazzFrühling — AL DI MEOLA 

Al Di Meo­la zählt zwei­fel­los zu den her­aus­ra­gends­ten Gitar­ris­ten unse­rer Zeit. Sei­ne anhal­ten­de Begeis­te­rung für kom­ple­xe rhyth­mi­sche Syn­ko­pen, gepaart mit pro­vo­ka­ti­ven lyri­schen Melo­dien und raf­fi­nier­ter Har­mo­nie, bil­det das Herz­stück sei­ner Musik. Seit über vier Jahr­zehn­ten ist er in der Musik­sze­ne aktiv und hat zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen von Kri­ti­kern erhal­ten. Mit vier gol­de­nen Alben, zwei Pla­tin-Alben, über sechs Mil­lio­nen welt­weit ver­kauf­ten Plat­ten und fünf deut­schen Gold-Alben hat er sich einen Platz an der Spit­ze erarbeitet.

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Ein­tritt: 1. Kat. 72,50 €, 2. Kat. 67,00 €, 3. Kat. 61,50 €
Raum: Gro­ßer Saal
Ver­an­stal­ter und Ticket­ver­kauf: Thea­ter­stüb­chen Kassel

Memento Odesa 

Anthro­po­so­phi­sches Zen­trum Kassel  Wil­helms­hö­her Allee 261, Kassel 

Im Juli 2023 reis­te Sebas­ti­an Stud­nitz­ky nach Ode­sa* (Ukrai­ne) um mit dem dor­ti­gen Orches­ter in der Phil­har­mo­nie Ode­sa 3 Musik­stü­cke auf­zu­neh­men. Ziel der Auf­nah­me war es, mit der Ver­öf­fent­li­chung der Songs und des dazu­ge­hö­ri­gen Musik­vi­de­os (das eine Doku­men­ta­ti­on des Trips, der Auf­nah­me und der Situa­ti­on in Ode­sa zeigt) Auf­merk­sam­keit und Spen­den­be­reit­schaft für die Situa­ti­on in der Ukrai­ne zu erreichen.

Nur weni­ge Tage nach der Auf­nah­me­ses­si­on wur­de die ortho­do­xe Kathe­dra­le in Ode­sa im Rah­men eines rus­si­schen Rake­ten­an­griffs schwer beschä­digt. Die Kathe­dra­le befin­det sich nur weni­ge Häu­ser­blö­cke ent­fernt von der Phil­har­mo­nie, in der die Auf­nah­me­ses­si­on statt­fand. Seit­her gibt es fast täg­lich Rake­ten und Droh­nen­an­grif­fe auf Ode­sa. Die­se Dra­ma­tik führ­te zu einer Wei­ter­ent­wick­lung der ursprüng­li­chen Idee: Anstel­le nur mit der Ver­öf­fent­li­chung der Auf­nah­me und des Vide­os Auf­merk­sam­keit zu erzeu­gen, wird nun dar­an gear­bei­tet, Tei­le des Orches­ters für eini­ge Kon­zer­te nach Deutsch­land zu holen.

Da ein Groß­teil der männ­li­chen Musi­ker wohl nicht teil­neh­men wer­den kann (weil sie wegen des Kriegs­zu­stands als Bereit­schaft für den Mili­tär­dienst im Land blei­ben müs­sen), ent­stand die Idee einer Orches­ter­pa­ten­schaft, bei dem das Orches­ter mit Musiker*innen des jeweils koope­rie­ren­den deut­schen Orches­ters kom­plet­tiert wird. So ent­steht eine Orches­ter­pa­ten­schaft, die wun­der­bar kom­mu­ni­ziert wer­den kann, und bei der beson­de­re Ver­bin­dun­gen ent­ste­hen können.

SEBASTIAN STUDNITZKY

Der in Ber­lin leben­de Mul­ti­in­stru­men­ta­list Sebas­ti­an Stud­nitz­ky arbei­tet stil­über­grei­fend. Neben diver­sen Jazz­pro­jek­ten spielt elek­tro­ni­sche Club­mu­sik und sog. Cross­over zwi­schen Jazz, Elek­tro und klas­si­scher Musik eine gro­ße Rol­le. Er ist wohl der ein­zi­ge Musi­ker hier­zu­lan­de der sowohl mit dem ECHO JAZZ als auch mit dem OPUS-Klas­sik aus­ge­zeich­net wur­de, und das auch noch an 2 ver­schie­de­nen Instru­men­ten (Trom­pe­te & Kla­vier). Er ist außer­dem Grün­der und musi­ka­li­scher Lei­ter des Ber­li­ner XJAZZ! Fes­ti­vals, und unter­rich­te­te als Pro­fes­sor an der Hoch­schu­le für Musik in Dres­den (frü­her auch als Pro­fes­sor an den Musik­hoch­schu­len in Ber­lin & Zürich).

Die Unter­stüt­zer sind: Das Anthro­po­so­phi­sche Zen­trum, das den Kon­zert­saal kos­ten­los zur Ver­fü­gung stellt. Gra­tis Geträn­ke zum Ver­kauf bie­ten Schluck­specht und Geträn­ke Köh­ler. Das Hotel Cha­sal­la nimmt alle Künst­ler für eine kos­ten­lo­se Über­nach­tung auf. Die Fir­ma Audi­tiv über­nimmt Ton- und Licht­tech­nik und die Wer­bung wird von Diva-Wer­bung gra­tis gedruckt und gehängt. Eine Medi­en­part­ner­schaft über­nimmt unse­re Zei­tung. Der Erlös des Kon­zerts ist für die Orga­ni­sa­ti­on „Child­ren of heroes“ bestimmt, die Kriegs­wai­sen aus der Ukrai­ne unterstützt.

Der Erlös des Kon­zerts ist für die Orga­ni­sa­ti­on „Child­ren of heroes“ bestimmt, die Kriegs­wai­sen aus der Ukrai­ne unter­stützt. Ein­tritt inkl. VVK — Gebühr 28,50 Euro

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Ein­tritt: Alle Plät­ze inkl. VVK-Gebühr 28,50 €
Raum: Gro­ßer Saal
Ver­an­stal­ter und Ticket­ver­kauf: Thea­ter­stüb­chen Kassel

childrenheroes.org

https://youtu.be/4Ul4PzLH4Hk?feature=shared

 

Flower Tales – „lasst Blumen sprechen – ich könnte höchstens radebrechen“ 

Rezi­ta­ti­on und Muik mit Susan­ne von Borsody (Schau­spie­le­rin), und Kurt Holz­käm­per (Kon­tra­bas­sist)

Der 1892 gebo­re­ne Dich­ter Peter Paul Alt­haus ernann­te sich selbst zum Bür­ger­meis­ter der Traum­stadt „in der ein Lächeln ste­hen geblie­ben ist“. Die­ser damals von Goeb­bels zen­sier­te und heu­te fast ver­ges­se­ne Kaba­ret­tist, Sati­ri­ker und Träu­mer war befreun­det mit Joa­chim Rin­gel­natz, Rai­ner Maria Ril­ke sowie der Fami­lie Mann.

Rose­ma­rie Fen­del lern­te den Dich­ter nach dem Krieg ken­nen und nun prä­sen­tiert deren Toch­ter, die groß­ar­ti­ge Schau­spie­le­rin Suzan­ne von Borso­dy zusam­men mit dem Kon­tra­bas­sis­ten Kurt Holz­käm­per, jene Text­ge­bil­de voll hin­ter­grün­di­gem Humor. Zusam­men umspie­len sie in der impro­vi­sier­ten Manier des Jazz die von Wort­witz und über­ra­schen­den Poin­ten leben­den Gedich­te – Tief­sinn und Melan­cho­lie aus Stim­me und Bass. Sogar Blu­men und Pflan­zen sind mit dabei: an geheim­nis­vol­len Sen­so­ren ange­schlos­sen flüs­tern sie auf fremd­ar­ti­ge Wei­se mit Klang- und Stimm­frag­men­ten mal for­dernd, mal zart wie ein Windspiel.

Ein beson­de­rer und unver­gess­li­cher Abend vol­ler Über­ra­schun­gen, ver­schmitz­tem Grin­sen und lau­tem Lachen.

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Ein­tritt: 1. Kat. 31,80 €, 2. Kat. 31,80 €, 3. Kat. 28,50 €
Raum: Gro­ßer Saal
Ver­an­stal­ter und Ticket­ver­kauf: Thea­ter­stüb­chen Kassel